Donnerstag, 14. Februar 2008

11.02. - 14.02. Corn Island













Um 5 a.m. gehts los zum Flughafen. Eine kleine Maschine erwartet uns, die uns ueber zwischenstopp in Bluefields dann nach Big Corn Island bringt. Wir lassen uns vom Taxifahrer zu unserem Hotel bringen. Wir legen unsere Sachen ab und fangen an die Insel zu erkunden. Das tuerkisfarbene Wasser beeindruckt uns immer mehr. Wir gelangen an einen tollen Strand, genannt Picnic und beschliessen am folgenden Tag das Hotel zu wechseln und reservieren ein schoenes Zimmer.
Wir kommen im Picnic-Center unter. Wir stellen einfach ein paar Fotos rein.








Das Essen auf Corn Island ist sehr gut und oft nach Karibischer Art mit Kokosmilch verfeinert. Es dauert jedoch immer ein wenig bis man die Bestellung bekommt, da man sich hier nicht stressen laesst und Eins nach dem Andern macht - Einer bekommt sein essen und erst dann wird der zweite Teller zubereitet, easy going :-)






10.02. Granada

Don Carlos holt uns um 8Uhr ab und zunaechst geht es zum Vulkan Masaya. Dort wurden im Mittelalter Hexen und waehrend der Diktatur politische Gegner in den Kessel geworfen. Davon hat man aber nix mehr gesehen und allgemein ist es ja meist schwierig in den Krater zu schauen, da schnell Rauch und Wolken aufsteigen, wenn der Vulkan noch aktiv ist. Es ist aber trotzdem sehr beeindruckend. Bevor uns die Schwefelgase betaeubten (erinnerte uns sehr ans 1Semesterlabor ;-)) fuhren wir, vorbei an einer riesigen Lagune nach Masaya. Dort besichtigten wir einige Kirchen und dann gings weiter nach Granada. Dort gibt es wirklich viele schoene Kolonialbauten, von denen sehr viele toll restauriert sind. Nachmittags fuhren wir mit einem Boot (nachdem Jan wieder lang verhandeln musste (aber es lohnt sich ja)) auf den Nicaragua-See und schauten uns die vielen kleinen Isletas an. Das sind kleine Inseln, die durch einen Vulkanausbruch entstanden sind und auch fuer ca 200000$ gekauft werden koennen. Auf den Rueckweg fuhren wir an einem huebschen Aussichtspunkt Mirador de Catharina vorbei, von wo aus wir den Sonnenuntergang sahen.

09.02. Managua

Den "freien" Samstag wollten wir eigentlich damit verbringen, uns Managua anzuschauen mit unserem Chauffeur Don Carlos ;-)) (Backpacker meets Chauffeur) . Da wir aber noch das Ticket fuer den TicaBus nach Guatemala brauchten, beschlossen wir, dies auf der Fahrt durch die Stadt einzuschieben. Problem Nr1: Der geplante Termin ( 17.2.) war schon voll, und somit mussten wir die Fahrt auf den 16.2. verschieben. Arme Heike, darf an ihrem Geburtstag um 3 a.m. aufstehen und bis abends im Bus sitzen ;) man braucht bis Guatemala 2 Tage mit dem Bus, dafuer "sieht" man noch Honduras und El Salvador. Gut, also nur noch bezahlen, aber nur Cash! Soviel hatten wir nicht dabei, also noch eine Bank suchen, die am Samstag nachmittag auf hat (ist hier nicht so einfach). Grad eine gefunden, nahmen sie unsere Karte nicht an, also nocheinmal nach Hause fahren und zweite karte holen. Gott sei Dank fiel Jan noch der Pin ein...
Danach gings dann zur Kathedrale, etc. Abends waren wir bei Manuel zum Essen eingeladen und danach von seinem Sohn ins Nachtleben von Managua eingefuehrt.

08.02. Esteli

In Esteli verbrachten wir noch einen Tag mit Franzisca und fuhren am gleichen Tag zurueck nach Managua. Auf dem Rueckweg besorgten wir noch Karten fuer den Flug von Guatemala nach Tikal (Taca).

Sonntag, 10. Februar 2008

06.02. - 08.02. La Selva Negra






Nachdem wir morgends noch mit Manuel gefruehstueckt und die Finca besucht haben, sind wir mittags mit dem Auto -ein netter Suzuki- zur Selva Negra gefahren.


Die Strasse dorthin ist eigentlich ganz gut, nur lediglich einige Kilometer vor Matagalpa sehr abenteurlich. Heike ist gut gefahren und hat sowie die Nicas ihren Weg gefunden :-)


Wir waren zwei Tage im Schwarzwald wandern. Es war auch durch die hohe Luftfeuchtigkeit sehr matschig, aber der Wald ist wirklich schoen. Allerdings sind wir in eine Ameisenfalle geraten, sie waren nur ca 3 m auf unserem weg, aber krabbelten uns sofort die Beine hoch und bissen. Vor uns war eine kleine Truppe unterwegs, die ploetzlich alle die Hosen auszogen und wir wunderten uns schon. Ok, wir haben uns ueber sie lustig gemacht, aber ein paar min spaeter taten wir dasgleiche.
In diesen Regionen wird auch sehr guter Kaffee produziert und somit fuehlten wir uns gut aufgehoben.

Wir machten noch eine kleinen Ausritt und kehrten zurueck nach Esteli

Dienstag, 5. Februar 2008

04.02. - 05.02. Esteli

Mit dem Direktbus ging es in 3.5h nach Esteli. Wir bleiben bei Jans Nanny, Francisca, die uns reichlich bekocht und ganz geruehrt ist, dass ihr sohn wieder da ist. Sie schleppt uns gleich zu Jans Vater ins Geschaeft, das erste Treffen nach ca 20 Jahren. Francisca sagte zu ihm "hier ist er" ;-) und er bringt uns gleich nach hinten ins Haus. Wir sind dann zu der Speer Finca gefahren und haben sie besichtigt. Am naechsten Tag gibt es ein zweites Treffen, welches ein wenig lockerer verlief.

03.02. Managua

Wieder zurueck zu Walia ( Managua ), was unserer Standbein in Managua geworden ist. Dort koennen wir auch einen der grossen Rucksaecke zwischenlagern, damit wir mit weniger Gepaeck reisen koennen. Nach 1000 Planaenderungen entschieden wir uns schliesslich, am naechsten Tag nach Esteli (Jans Heimatdorf - eigentlich schon stadt) aufzubrechen.